Abriss der Althochdeutschen Grammatik

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Quarta di copertina


§ 1. Diejenigen ahd. vocale und diphthonge, welche in den stammsilben der spräche des 9. jh.'s als die normalen gelten können, sind (in klammern wichtige ältere oder jüngere nebenformen):<br><br>a) kürzen: i e (a) ë a o u<br>b) längen: i e (ae) â o (ao) u<br>c) diphthonge: ei (ai) ou (au) in io (eo; ie) ia (e, ea; ie) uo (ô, oa; ua).<br><br>Anm. 1. Ausnahmsweise, fast nur in fremdwörtern, erscheint ahd. das zeichen y; in deutschen wörtern öfter bei O im praef. yr- = ir-und ya, ye vereinzelt für ua, ue; vgl. ad Liutbertum, lb. s. 139, z. 52 ff.<br><br>Anm. 2. Sporadisch wird in älterer zeit das Zeichen e für den (offenen) e-laut angewant.<br><br>Anm. 3. Die länge der vocale wird in den hss. meist gar nicht bezeichnet. Doch treten zahlreiche ausätze dazu auf. Im 8. und 9. jh. oft doppelschreibung, z. b. in B (ketaan, deonoon etc). In anderen alten hss. wird acut oder circumflex gesetzt, aber nur hie und da. Consequente unterscheidung von kürze und länge erst bei N (ähnl. Will.), wo jeder kurze stammvocal den acut, jeder lange den circumflex hat (nemen, nâmen). Auch die diphthonge sind bei N sorgfältig accentuiert (éi. óu, íu; ûo, îe).<br><br>Geschichtliche entwicklung der ahd. stammsilbenvocale.<br><br>§ 2. Die urgermanischen vocale sind a) kürzen: a, e, i, u; b) längen: [ä], æ, ê, î, ô, û; c) diphthonge: ai, au, eu.<br><br>a) Kurze vocale.<br><br>§ 3 (25 — 27). Germ. a (got. a, alts. a oder umgelautet zu e) ist ahd. (mhd.)

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